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Vogtland nicht abkoppeln
13. April 2012
ÖPNV Verantwortliche treffen sich mit Mitgliedern des Bundestages und des Landtages
Der Personenverkehr auf der Schiene muss auch künftig durch das Vogtland rollen. Darauf haben sich die Mitglieder des Zweckverbandes Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland (ÖPNV) sowie Abgeordnete des Bundestages und des Landtages aus der Region während eines Arbeitsgesprächs verständigt.
Es bestehe die Gefahr, dass Züge auf der Sachsen-Franken-Magistrale ab Dezember 2013 nicht mehr wie jetzt im Stundentakt, sondern nur noch alle zwei Stunden fahren.
„Unsere Position ist klar: Es muss erreicht werden, dass der südwestsächsische Raum mit dem Vogtland für den Personenverkehr auf der Schiene Richtung Bayern nicht abgekoppelt und entsprechend berücksichtigt wird“, stellte Dr. Tassilo Lenk unmissverständlich klar. Der ÖPNV hat entsprechende Beschlüsse gefasst, um den Reisenden auf den Linien RE 3 Hof – Plauen – Dresden und RE 16 Adorf / Hof – Plauen – Leipzig bestmögliche Zugverbindungen anzubieten. Die Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale von Reichenbach über Hof hinaus müsse nach Nürnberg fortgeführt werden.
Anlass für das Arbeitsgespräch waren die aktuellen Entwicklungen der überregionalen schnellen Nahverkehrsleistungen. Ergänzt wurde dies um die anstehenden Entscheidungen zum Landesentwicklungsplan und Landesverkehrsplan sowie mögliche neue Finanzierungsrichtlinien für den Personennahverkehr auf der Schiene ab 2015.
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