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ZVV-Verbandsversammlung am 2.2.2016

8. Februar 2016

Nur ein Teil der Leistungen für freigestellten Schülerverkehr vergeben

Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes öffentlicher Personennahverkehr Vogtland (ZVV) hat auf ihrer Versammlung heute (2.2.2016) nur einen Teil der Leistungen für den freigestellten Schülerverkehr für die Schuljahre 2016/17 bis 2021/22 vergeben. Weitere Lose werden aufgehoben. Diese Leistungen sowie die der Lose, die ohne Angebot blieben, sollen neu vergeben werden.

Laut Vorgabe der Landesdirektion Chemnitz und des finanziellen Umfangs mussten die Leistungen im Block europaweit ausgeschrieben werden. So waren im Juni 2015 insgesamt 97 Lose im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht worden. Bis zum Ende der Frist am 30. September 2015 gingen insgesamt 219 Angebote ein.

Bei der Auswertung wurde festgestellt, dass die Angebotspreise von lediglich 54 Losen noch innerhalb der von der Rechtsprechung anerkannten Marge von 20 Prozent über dem Erwartungswert liegen. Dem entsprechend hat die Verbandsversammlung diese 54 Lose für den ausgeschriebenen Zeitraum vergeben. Die anderen Lose sowie die sechs, für die kein Angebot eingereicht wurde, werden mit Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb neu vergeben. Damit soll der freigestellte Schülerverkehr ab Schuljahresbeginn Anfang August gesichert werden.

Im freigestellten Schülerverkehr werden Jungs und Mädchen gefahren, die öffentliche Nahverkehrsmittel nicht nutzen können. Das betrifft in der Region derzeit rund 1.200 Schüler und Auszubildende. Gefahren werden sie insbesondere von Taxi- bzw. Mietwagenunternehmen oder Sozialverbänden.

Fast 92.000 Euro für Umbau des Busbahnhofs Markneukirchen

Mit knapp 92.000 Euro wird der Zweckverband öffentlicher Personennahverkehr Vogtland (ZVV) den Umbau des Busbahnhofs Markneukirchen unterstützen. Das hat die Verbandsversammlung heute (2.2.2016) beschlossen.

Markneukirchen möchte im Zuge des Neubaus der Feuerwache auch die gesamte Fläche des Busbahnhofs inklusive Bahnhofsgebäude umgestalten und so an die aktuellen Erfordernisse des öffentlichen Personennahverkehrs anpassen. Insgesamt soll dies gut 751.000 Euro kosten, wobei 75 Prozent vom Freistaat Sachsen gefördert werden.

Die Musikstadt hat im November so genannte Drittmittel beim ZVV beantragt, also knapp 92.000 Euro, maximal aber 12,5 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Die Verbandsversammlung hat diese Summe nun bewilligt. Noch in diesem Jahr soll Baubeginn sein.

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