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Auch in Coronazeiten: Bus und Bahn sind sichere Verkehrsmittel!

23. November 2020

Ist diese Aussage richtig? Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. hat mitgeteilt, dass es nur sehr wenige Coronainfektionen in den Bussen gibt. Viele Vogtländer waren verunsichert nach den jüngsten behördlichen Darstellungen. Man solle den ÖPNV meiden. So die Ansicht verschiedener Politiker. Was bitte stimmt denn nun? Woher stammt der Widerspruch?

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. betont: „Seit Frühjahr sind Bus und Bahn sichere Verkehrsmittel, weil Hygieneregeln eingehalten werden. Von Beginn an galt die Maskenpflicht“, heißt es. Ist diese Darstellung wirklich korrekt? Die Frage stellt sich deshalb, weil die Bevölkerung gleichzeitig behördlich aufgefordert wurde, die öffentlichen Verkehrsmittel zu meiden. Im Vogtland beispielsweise hatte es bislang eigentlich keine Probleme gegeben. Im Gegenteil: Der Verkehrsverbund Vogtland startete sogar die Kampagne „Raus in die Natur – Autofrei die schönsten Plätze im Vogtland besuchen“. Auf die Nachfrage im Sozialministerium in Dresden kam nun folgende Antwort im Vogtland an: „Die Empfehlung, Fahrten mit dem ÖPNV möglichst zu vermeiden, wurde ausgesprochen, weil es in Bahn und Bussen oft nicht möglich ist, den geforderten Abstand einzuhalten und dann das Tragen einer Maske auch nur einen gewissen Schutz bietet. Empfohlen wird gegenwärtig generell, Menschenansammlungen zu vermeiden, um sich angesichts der hohen Infektionszahlen nicht einem Ansteckungsrisiko auszusetzen.“

Das heißt demnach für das Vogtland, dass es für unternehmungslustige Familien möglich ist, bei entsprechender Vorsicht mit Bus und Bahn zu fahren. Denn die Fahrgastzahlen im Linienverkehr sind so überschaubar, dass der Einzelne riskante Situationen vermeiden kann. Das sieht in Großstädten anders aus. Dort machen die behördlichen Empfehlungen sicherlich Sinn. Das Sozialministerium schreibt auf die Medienanfrage zudem: „Ihre Darstellung ist korrekt. Im Freistaat Sachsen gilt ab 20. April 2020 eine dringende Empfehlung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV. Diese Empfehlung wurde inzwischen in eine Pflicht umgewandelt. Wer trotz Pflicht keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Personen, die entgegen der bestehenden Pflicht keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, ist die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel untersagt. Die Ordnungsbehörden und die Polizei kontrollieren die Einhaltung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.“

Das Robert-Koch-Institut hat sich ebenfalls in einer Untersuchung mit dem Infektionsrisiko in Bus und Bahn befasst. Das Risiko wird als „eher gering“ eingeschätzt. Übertragungen in Verkehrsmitteln kamen, sicher auch bedingt durch die massiven Gegenmaßnahmen, vergleichsweise deutlich seltener vor, als beispielsweise bei Familienfeiern. Durch das ständige Öffnen der Türen gelangt demnach permanent Frischluft in den Fahrgastraum. Der Luftmassenaustausch und die kurzen Reisezeiten sprechen für den ÖPNV. In Verbindung mit Abstand und Mund-Nasen-Schutz verringert sich das Infektionsrisiko.

Weitere Informationen und Fahrpläne erhalten Sie unter www.vogtlandauskunft.de oder bei der Tourismus- und Verkehrszentrale Vogtland (TVZ), Servicetelefon 03744-19449.


Rückfragen bitte an:
Verkehrsverbund Vogtland GmbH
Göltzschtalstraße 16, 08209 Auerbach
Telefon: 03744 / 83020

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