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Mit der Elstertalbahn auf den Spuren des Riesen „Voglar“

30. Juli 2019

„Mit dem Projekt möchte der ZVV gemeinsam mit Städten und Gemeinden entlang der romantischen Elstertalbahn  mehr Fahrgäste in den Zug locken. Dabei können wir als eine von acht Grenzregionen in Europa Gelder aus dem EU-Förder-Programm ‚Peripheral Access‘ nutzen“, erklärt Kerstin Büttner, Leiterin Kommunikation, Marketing und Vertrieb beim ZVV.

Entwickelt wurde „Voglar“ von der Agentur Wenn + Aber aus Hannover, die sich bei der Ausschreibung durchgesetzt hatte. „In der Ausschreibung stand, dass die Bahnlinie von Gera nach Cheb ein schlafender Riese ist. Da haben wir uns gesagt, erwecken wir diesen Riesen doch zum Leben“, nennt Claudia Kudlinski von der Agentur den Ausgangspunkt.

Entstanden ist so die Geschichte des Riesen „Voglar“, den zwar noch niemand gesehen, der aber überall Spuren in Form von großen Fußabdrücken hinterlassen hat. „Seinem Pfad und seiner Geschichte durch das Land der Elstertalbahn kann man schon jetzt folgen, auf der Seite extra geschaffenen Internetseite www.elstertalbahn.de“, erklärt Frank Kudlinski.

Ab 15. August können auch die entsprechenden Apps auf Handy oder Tablett heruntergeladen werden. Hält man die Kamera dann auf den Fußabdruck, beginnt die virtuelle Reise. Sehenswürdigkeiten werden vom Riesen vorgestellt, landschaftliche Schönheiten sind zu sehen, auch ein Spiel ist möglich. „Diese Art einer virtuellen Reise ist international bisher kaum zu finden“, betont  Christian Just, der mit seiner Bitmotec GmbH die technische Umsetzung realisiert hat.

Die ersten Fußabdrücke sind in Plauen am Haltepunkt Mitte, in Weischlitz auf dem Bahnhof, in Bad Elster am Bahnhof, und  am Parkplatz sowie auf einer Tafel am Waldweg von Mühlhausen ins Staatsbad und in Wünschendorf bei Gera am Bahnhof zu finden.

In Plauen soll auch in der Nähe des Rathauses ein Fußabdruck gesetzt werden. „Möglich ist es, den virtuellen Rundgang durch die Stadt zu erweitern“, so Kathleen Dentler, Teamleiterin in der Plauener Tourist-Information. Andere Kommunen entlang der Strecke haben ebenso die Möglichkeit, ihre Highlights in die Reise aufnehmen zu lassen.

„Auch in den Vogtlandbahnen selbst wird es Fußabdrücke geben, so dass man sich schon während der Fahrt ein Besuchsziel aussuchen kann. Gleichzeitig erfährt man mehr darüber, was man beim Blick aus dem Fenster sieht“, beschreibt Katja Strauß von der Vogtlandbahn weitere Vorteile für die Fahrgäste.

Nicht nur die Geschichte vom Riesen „Voglar“ wurde innerhalb des Projektes verwirklicht. „Es wurde schon ein Werbespot gedreht, der auch vom Tourismusverband Vogtland bei Facebook und Youtube eingesetzt wird. Es wurden Postkarten gedruckt und die Anliegergemeinden erhielten Roll-Ups, mit denen in Rathäusern oder auf Messen geworben werden kann“, erläutert Marco Lukat, Projektleiter beim ZVV, die Marketing-Maßnahmen.

Die 1875 in Betrieb genommene Bahnstrecke, die sich entlang der Weißen Elster schlängelt, durch acht Tunnel und über 30 größere Brücken und im Süden dann weiter am Kapellenberg vorbei nach Tschechien führt, gehört heute zu den wichtigsten Bahnlinien im länderverbindenden Nahverkehrssystem „EgroNet“.

Weitere Informationen hier und unter www.elstertalbahn.de

 

Rückfragen bitte an:
Zweckverband Öffentlicher  Personennahverkehr Vogtland Kerstin Büttner
Leiterin Kommunikation, Marketing und Vertrieb
Göltzschtalstraße 16, 08209 Auerbach
Telefon: 03744 / 83020



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