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EgroNet – das länderverbindende Nahverkehrssystem

EgroNet-Gebietskarte und Familie mit zwei Kindern

Das Nahverkehrssystem EgroNet verbindet das Vierländerreck Bayern, Böhmen, Sachsen und Thüringen über Landes- und Staatsgrenzen hinweg. Reisenden bietet das Mobilitätssystem 464 regionale Buslinien, 187 Stadtverkehrslinien und 42 Eisenbahnstrecken mit über 7.300 Haltestellen. Jeder kann im EgroNet-Gebiet von der Bahn auf Bus oder Straßenbahn umsteigen, muss aber nur einen einzigen Fahrschein – das EgroNet-Ticket – lösen. Alle Verkehrsmittel fahren umweltfreundlich und sind technisch auf dem neuesten Stand.

Verkehrsverbund koordiniert

Ob nun die Spitzenstadt Plauen, der Naturpark Frankenwald, das Automobilmuseum in Zwickau, das Sommerpalais in Greiz oder die Heilquellen in Karlovy Vary – EgroNet-Reisende können aus einem vielfältigen Angebot von Thementouren wählen sowie die Kultur und Geschichte der Region kennenlernen. Heute umfasst das EgroNet-Gebiet eine Fläche von ca. 15.000 Quadratkilometern zwischen Karlovy Vary (Karlsbad), Marianske Lanzne (Marienbad), Cheb (Eger), Weiden, Hof, Zeulenroda, Gera, Plauen, Reichenbach, Zwickau, Aue und Johanngeorgenstadt. Hier leben drei Millionen Menschen. Die Zusammenarbeit des Netzwerkes, in dem 63 Verkehrsunternehmen sowie 20 Städte, Landkreise und Verkehrsverbünde kooperieren, wird vom Verkehrsverbund Vogtland koordiniert.

Europäischer Brückenschlag

Der Name des Nahverkehrssystems verweist auf die Euregio Egrensis – wie das Vierländereck zwischen Bayern, Böhmen, Thüringen und Sachsen heißt. Euregio steht dabei für die europäische Region; Egrensis ist das lateinische Wort für das Gebiet am Fluss Eger – eine Region, die historisch schon immer eng miteinander verflochten war. Entstanden ist das EgroNet als grenzüberschreitendes Mobilitätssystem in den 90er-Jahren als Expo 2000-Projekt für die Weltausstellung in Hannover. Der Grund: Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Verkehrsverbindungen mit Schließung der Grenzen unterbrochen, die sozialen und kulturellen Kontakte kamen fast völlig zum Erliegen. Das Expo-Projekt ergab eine Möglichkeit, neue Brücken zu schlagen und die Menschen in den Grenzregionen zusammenzuführen. Seitdem wird EgroNet zielstrebig weiterentwickelt und ausgebaut.


weitere Informationen
www.egronet.de

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