Aktuelle Corona-Bestimmungen im ÖPNV des Vogtlandes

Aufgrund der seit heute geltenden sächsischen Corona-Notfall-Verordnung und der bevorstehenden Änderung im Bundesinfektionsschutzgesetz, die voraussichtlich zum 24.11.2021 gültig wird und mit einer zu erwartenden
3G-Regelung im öffentlichen Personennahverkehrt (ÖPNV) einhergeht, ergeben sich unweigerlich Fragen vieler Bürgerinnen sowie Bürger und vor allem der Eltern, die auf eine funktionierende Schülerbeförderung angewiesen sind. Dies nimmt Michael Barth, Geschäftsführer des Zweckverband ÖPNV Vogtland (ZVV), zum Anlass um auf die aktuellen Bestimmungen im ÖPNV des Vogtlandes aufmerksam zu machen: „Wir möchten den öffentlichen Personennahverkehr im Vogtland ohne Einschränkungen des Linien- und Schülernetzes anbieten, um die Mobilität aller Nutzer und vor allem systemrelevanter Berufsgruppen sowie der Schüler gewährleisten zu können. Entsprechend dessen wird es aktuell keine Änderung im Fahrplan geben.“ Mit den aktuellen Regularien des Freistaates gilt weiterhin beim Aufenthalt an Haltestellen und während der Beförderung, dass grundsätzlich eine FFP2-Maske oder eine vergleichbare Atemschutzmaske getragen werden muss. Hiervon ausgenommen ist die Schülerbeförderung, da hier nur die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes gilt. Zugleich sind die Fahrgäste angehalten an den Haltestellen sowie in den Fahrzeugen die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

Im Hinblick auf die Änderungen des Bundesinfektionsschutzgesetzes ist geplant, eine 3G-Regelung in öffentlichen Verkehrsmitteln einzuführen. Mitfahren darf dann nur wer geimpft, genesen oder getestet ist. Ausgenommen von der Regelung sollen jedoch kleine Kinder sowie Schüler sein, da diese regelmäßig in den Schulen getestet werden. „Die Bestrebung mittels 3G den steigenden Inzidenzen entgegenzuwirken ist richtig, jedoch ist die geplante Regelung im öffentlichen Personennahverkehr schwer umsetzbar. Zumal auch Studien zeigen, dass es nachweislich kein erhöhtes Infektionsrisiko in Bussen und Bahnen gibt. Zugleich besteht eine Beförderungspflicht, die nicht ohne weiteres ausgesetzt werden kann“, so ZVV-Geschäftsführer Michael Barth. Mit Einführung des geänderten Infektionsschutzgesetzes sollen von den Verkehrsbetrieben stichprobenartig Kontrollen durchgeführt werden, es ist jedoch offen, wie das praktisch geschehen soll. Denn es ist kaum möglich permanente Kontrollen beim Einstieg in die Fahrzeuge zu gewährleisten, ohne dass es zu Verspätungen oder Verzögerungen kommt.

Rückfragen bitte an: Verkehrsverbund Vogtland GmbH, Göltzschtalstraße 16, 08209 Auerbach, Telefon: 03744 83020